Sicker Grube

Vor den müden, schweren Augen
Streckt sich aus das Leid der Welt
Groß in seiner ganzen Stärke
Und will mich auslaugen

Während manch zaghafter Blick
Noch auf all das Schöne fällt
Hat das Böse seine Werke
Schon vollbracht und kehrt zurück

Herrschaft sucht es, und es findet
Die, die sich beherrschen lassen
Und ihm ihren Glauben schenken
Wenn es Licht und Nacht verbindet

Vor den müden, schweren Augen
Ist es da, doch nicht zu fassen
Und es schleicht sich in mein Denken
Und ich wende mich ab.

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