Ein Trinkgedicht

Gebt mir das Bier, das kühle
Zu trinken, denn ich fühle
Mich durstig, und ich meine
Daß jedem sei das seine
Und jeder auch das ihre
Gegönnt, und das sind Biere

Ihr Zecher, ihr Kneipanten,
Die keine Gnade kannten
Beim Trinken ihrer Biere
Von acht bis früh um viere
Seid mir gegrüßt, ihr Guten
Auf daß ihr mögt nicht bluten

Trinkt mit mir, wack’re Zecher
Und leert mit mir die Becher
Auf daß da hint‘ der Zapfer
Und hält er sich auch tapfer
Das Nachsehn hat, denn flinker
Ist immer noch der Trinker

So feiern wir mit Laune
Ich schau mich um und staune
Denn alle Guten trinken
Und erst am Morgen sinken
Sie doch unter die Tische
Auf bald, in alter Frische!

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