Spät ist

Spät ist der Dichter schon
Nahe des Flusses gegangen
Während der pure Hohn
Der von manchem gefangen
Ihn verlachte

Mondlicht am Horizont
Bleiche Gesichter prangen
Haben es nie gekonnt
Fallengelassenes Bangen
Ganz sachte

Grau schmeckt der Tag im Hort
Dämme gebrochen, geflutet
Ort Zeit und Raum ein Wort
Und wenn er sich mal sputet
Im Regen

Fühlen in niemandes Welt
Gelenkiger Hauch in den Auen
Niemals und immer verstellt
Kurz will die Sonne schauen
Entgegen

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