Der Bund von Meer und Land (longplay)

Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Das Land ist fruchtbar, es ist reich
Und grün und voll mit Kühen
Die tapfren Menschen hinterm Deich
Sie trotzten es mit Mühen
Dem Meere ab vor langer Zeit
Stolz mischt sich mit Bescheidenheit
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Der Deich, er zieht sich hoch und lang
Entlang der ganzen Küste
Und manchmal ist den Menschen bang
Ach, wenn man doch nur wüßte
Wann wohl die nächste Sturmflut kommt
Doch wenn sie da ist, handelt prompt!
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Ja, wenn das Meer den Deich umspült
Mit seiner ganzen Stärke
Man das Verderben kommen fühlt
So gehet rasch zu Werke
Da heißt es schuften, packt mit an
Ob alt, ob jung, ob Frau, ob Mann
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Die Schafe weiden hinterm Deich
Auf diesem neuen Grunde
Sind eigen Meer und Land zugleich
Und blöken frohe Kunde
Da Gras ist frisch, das Gras ist grün
Wohlgetan ward’s von Menschen kühn
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Die Muschel liegt vor mir im Sand
Die Hülle nur, die kahle
Ich nehme sie in meine Hand
Spür nun die rauhe Schale
Im Watt gelebt, vom Meer geformt
Und nie durch Menschenhand genormt
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Am Fuß des Deiches stehe ich
Der Meeresgrund scheint trocken
Das Wasser fort, doch mag es mich
In eine Falle locken
Es ist gewichen nur ein Stück
Es nimmt das Watt und kehrt zurück
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

2 thoughts on “Der Bund von Meer und Land (longplay)

Schreibe einen Kommentar zu mculm Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.