Sturm im Tintenfass

Worte raufen sich zusammen
Worte formen einen Satz
Die zuvor alleine schwammen
In dem Meer, in diesem Schatz
Den die Sprache uns bereitet
Doch der Dichter zögert nicht
Auf den Wellen hoch zu reiten
Formt aus Worten ein Gedicht

Sturmwind wühlt sie auf, die Wellen
Sturmwind der Gedankenwelt
Doch auf dieses Stromes Schnellen
Ist’s der Dichter, der nicht fällt
Hält sich oben, stark und mutig
Mit dem Stift in seiner Hand
Schreibt er sich die Finger blutig
Und erreicht das sichre Land