Rather

A rather unpleasant thing to do
Oh quite the opposite
It all depends on your point of view
Don’t be a hypocrite

I love the world the way it is
Even if it could be better
A problem is that religious biz
People following books by the letter

But most of it is just plain old greed
Wanting more than they’ll ever own
If people just knew and sticked to what they need
There’d be way fewer things to bemoan

A rather mysterious thing to read
What’s the start got to do with the middle?
Why the poet performed such a reckless deed
Well, I leave that to you as a riddle

Prophylaxe

Und irgendwie weiß ich nicht wie
Ich eigentlich hergekommen bin
Damit hätte ich ja nie
Gerechnet, das wäre mir nie in den Sinn
Gekommen, hier überhaupt hinzugehen
Ich habe ja hier gar nichts zu suchen
Aber ich bin doch hier, und nun stehen
Notwendigkeiten im Raum

Und irgendwie weiß ich nicht was
Wir alle hier eigentlich wollen
Sinnlos ist es, Zweck hat das
Nicht wirklich, aber was sollen
Wir daran ändern. Ach was, ich
Denke, ich träume einfach von Zeiten
Da sich bald die Welt weiterdreht, sich
Nicht aufhält mit Nichtigkeiten

Bäng! Und da kommt die Explosion
Die das Existieren aufreißt
Die Untätigkeit ist der blanke Hohn
Wenn das Denken keinen Sinn aufweist
Wenn das Leben sich selbst wiederholt
Wenn das Leben sich selbst repetiert
Wenn das Leben sich selbst wiederholt
Wenn das Leben sich selbst repetiert
Reißt es auf! Bevor es verkohlt
Reißt es auf! Bevor ihr verliert.

Write!

Write as if your life depended
On it, and you’d find upended
All that is civilisation
If you were to stop

Write to be the king of writers
Be among the bravest fighters
For advanced alliteration
Aiming for the top

Letters dancing, words evolving
All the known world is revolving
Now around this new creation
Literary love

Let the writing force flow through you
And the rhymes will come straight to you
And some rhythm takes its station
here, beyond, above

Lame and weak are all excuses
So are some elaborate ruses
There may be some altercation
But the point still stands

Write as if your life depended
On it, with this verse amended
To avoid your will’s cessation
Here the poem ends.

Meta-Sonnet

Give me a thought to think, a pen to write
Give me a pinch of romance for a start
Give me some time, and soon it sees the light
A piece of poetry, a piece of art

By careful crafting I will make it rhyme
And give it metre, rhythm, outer form
Will use much effort, and a lot of time
To have it fit an arbitrary norm

But poetry is more than crafting lines
The force of feelings needs to be put in
‚Tis through emotion that a poem shines
‚Tis force of love and hate that makes it win

The most impressive poems, to my mind,
Show craft and feeling skilfully combined.

Anwesend, gewissermaßen

Längst versunken ist im Westen
Flammend rot der Sonnenball
Hat mit seinem letzten Strahl
Die Werseaue noch erwärmt
Von der der Dichter immer schwärmt
Sucht er in all der großen Fülle
Von Themen denn eine Idylle
So findet er sie hier am besten

Dunkel ist es draußen schon
Nur die Lampe an der Decke
Leuchtet mir noch zu dem Zwecke
Daß ich hier Gedichte schreibe
Der ich Dichter bin und bleibe
Und in jedem neuen Satz
Findet neu er seinen Platz
Der Reim ist meine Passion

In dem warmen gelben Licht
Das die Lampe dort mir spendet
Hier beginnet und hier endet
Manche Zeile, manch Gedanke
Überspringt des Geistes Schranke
Nimmt den Weg in manche Verse
Ja, hier draußen an der Werse
Findet sich manch ein Gedicht

Leider habe ich zuletzt
In den Tagen an der Werse
Viel zu wenige der Verse
Die ich schreiben wollt‘, gedichtet
Nicht auf mich war ausgerichtet
Wohl der Musen Augenmerk
Haben für ein andres Werk
Ihr Wohlwollen eingesetzt.