Naturmensch II

Hast Du die Wirklichkeit darin erkannt
Und das Bild im Gedächtnis ganz tief eingebrannt?
Dieses Bild der Natur, dieser großen und wilden
Deren Drang es stets ist, alles neu umzubilden
Ein Bild zu verwerfen, ein neues zu schaffen
So wie ein Krieg mit vernichtenden Waffen
Und wir sind ein Teil einer kleinen Armee
Wie ein Tropfen nur in der tosenden See
Der Mensch ist ein Nichts in der großen Natur
Und auf Dauer verschwinden wir ganz ohne Spur
Und so ist es eben, die Wirklichkeit ist,
Daß die große Natur uns viel schneller vergisst
Als die Berge, die hohen
Als Wolkengestalten
Als feurige Lohen
Als große Gewalten
Als Stürme und Winde
Und uralte Bäume
Die unter der Rinde
Die ewigen Träume
Des Lebens bewahren
Die wir nie erfahren
Zu wenig an Jahren
Um nur einen klaren
Gedanken zu fassen
Uns leiten zu lassen
Und so bleibt in unserem menschlichen Leben
Die Wichtigkeit nur, die einander wir geben
Und das macht den Menschen aus.
Aus!

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