1. Chorkonzert: Messe in Es-Dur von Schubert

Hier mal etwas Werbung in eigener Sache: Ich singe seit Mai im Niederrheinischen Konzertchor, und am 03.02. (Krefeld) und 05.02. (Rheydt) haben wir die ersten Konzerte in diesem Jahr. Wir singen die Messe Nr. 6 Es-Dur D 950 von Franz Schubert, vorher gibt es von den Niederrheinischen Sinfonikern noch Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer“. Gerade für die zweite Vorstellung gibt es offenbar noch allerlei Karten. Also, wenn ihr schöne Musik mögt (die Messe ist echt toll), wäre das vielleicht noch eine schöne Sache.

Mehr Infos und Karten gibt es beim Theater Krefeld/Mönchengladbach.

Die dunkle Seite des Schnees

Na, so richtig gehalten hat der Schnee nicht. Das  heißt, auf den Wiesen im Park liegt noch eine weiße Decke, aber die Temperaturen waren nicht freundlich zur weißen Pracht. Hier vor meiner Tür sind nur noch ein paar Reste in den Blumenrabatten zu erkennen, und vorhin beim Laufen im Bunten Garten waren viele Wege purer Matsch, und der Schnee auf den Wiesen zum Teil ebenso (und ich habe mir tatsächlich nasse Füße geholt).

Das hat vor allem unangenehme Konsequenzen für die nächsten Tage. Erfahrungsgemäß ist das, was im Moment läuft, furchtbar für die Fahrradwege. Schnee, festgetreten, oder die Reste davon, angeschmolzen, draufgeregnet, über Nacht vielleicht wieder gefroren – das Radfahren wird vermutlich erstmal nicht so lustig sein, jedenfalls auf den Wegen, auf denen ich meist fahre – die sind nämlich vermutlich nicht geräumt. Das war auch ein Grund, warum ich heute Laufen war und nicht Radfahren. Aber im Grunde wünsche ich mir jetzt eins von zwei Dingen: Entweder es wird wieder richtig kalt und bleibt eine Weile so (das entspannt die Lage erfahrungsgemäß ein wenig), oder es wird ordentlich warm, so dass die Wege schnell wieder frei sind.

Wie es auch kommt: Morgen, am Montag, habe ich eh keine Zeit, um mit dem Rad nach Hause zu fahren (abgesehen von den Kurzstrecken vom und zum Bahnhof), und bis Dienstag habe ich dann zumindest eine Ahnung, wie es allgemein aussieht. Denn am Dienstag, nach der Lehrerkonferenz, sollten dann die nächsten 20 Kilometer auf der Leeze folgen.

Auf geht’s.

62 Cent

Falls es jemand noch nicht gemerkt hat: Die Post hat wieder die Briefpreise erhöht – auf unhandliche 62 Cent. Ich meinte noch zum Postler, was das für eine krumme Zahl sei. Ja, „alle Jahre wieder“, sagt er tatsächlich.

Irgendwie ist das schon seltsam. So lange ich mich erinnern kann, waren die Preise für einen Brief immer gleich (von der Euro-Umstellung mal abgesehen), und plötzlich hat die Post angefangen, jedes Jahr etwas draufzulegen. Warum so lange Konstanz, und jetzt die dauernden Erhöhungen? Will die Post die 2-Cent-Aufwertmarken vom letzten Jahr weiter nutzbar machen? Ich muss mir jetzt natürlich wieder ein paar anschaffen.

Ein Blick ins Netz verrät mir, dass es mehr Änderunegn gab, als ich dachte, und sogar eine Senkung. Dennoch kaum Änderungen über viele Jahre. Aber man hat als Privakunde ja praktisch keine Wahl – oder?

Edith sagt: Ich habe mal eine Mail an die Post geschrieben und nachgefragt. Mal sehen, was da kommt 🙂

Der zweite Schnee

Der erste Schnee eines Winters ist ja immer schön – aber diesen Winter war er kaum der Rede wert. Etwas Schnee fiel, er blieb einen Tag liegen, danach waren es nur noch Reste an einigen Ecken. Seitdem gab es Regen, Kälte, aber keinen Schnee. Ich sagte die Tage noch zu einer Freundin, dass ich bezweifelte, dass überhaupt noch welcher kommen würde in diesem Winter.

Irrtum! Vorhin öffnete ich die Rolläden im Schlafzimmer und sah den Schnee fallen, sah Weiß draußen, sah auch Weiß vorne auf der Straße. Wenn ich mich nicht gerade für eine morgendliche Ruderpartie umgezogen hätte, wäre ich vielleicht gleich rausgegangen – so habe ich die Ruderei zuerst erledigt, dabei noch etwas Django Unchained geschaut und mich über den Schnee gefreut, der drau0en weiter fiel und immer noch leise fällt.

Jetzt also ab unter die Dusche und ab nach draußen, bevor der Publikumsansturm am Samstag den Schnee völlig erledigt. Ich hoffe, bei euch schneit es auch – genießt es, solange es hält.

Übrigens: Zum Schnee habe ich schon ein paar Reimwerke in diesem Blog veröffentlicht – vor langer Zeit:

Schusseltag

Ha, da bin ich wieder. Man soll ja nicht tagelang Funkstille im Blog einlegen, wenn man regelmäßige Leserschaft haben will, ich erlaube mir das aber trotzdem – weil das hier eh im Wesentlichen meine persönliche Unterhaltung ist, an der die Welt teilhaben kann, wenn sie es denn möchte. Aber eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben, nämlich dass ich heute einen Schusseltag hatte. Weiterlesen

Teurer Mittwoch

Erster Schultag! Insgesamt ein guter Tag, alles lief gut soweit, bis, ja, bis ich im Klassenraum den Laptop aufklappte. Ein Krachen, und das Scharnier war gebrochen. Okay, etwas wackelig war es ja schon seit einer Weile, aber dass es so schnell hin sein würde, hatte ich nicht erwartet. Und so, wie ich da loses Metall sehe, wird sich das Leben dieses Geräts wohl dem Ende zuneigen, wenn ich es noch ein paarmal auf- und zuklappe.

Dementsprechend wurde ein neuer Laptop fällig. Ich hatte ja irgendwie damit gerechnet, dass das irgendwann dieses Jahr soweit sein wird, aber doch nicht jetzt schon! Nun gut, ich bin also suchen gegangen, erst online, dann zum Vergleich beim großen Händler unten am Bahnhof und beim anderen großen Händler gegenüber. Und gegenüber habe ich dann mein gerät gefunden – vermutlich etwas zu sehr Spielerei, aber es dürfte seinen Zweck erfüllen. Und ich muss nicht erst warten, bis ich das Gerät habe, sondern bin schon dabei, es einzurichten. Ein Multi-Tablet-Laptop mit Touchscreen – aber auch nicht teurer, als was ich vorher hatte. Okay, etwas schwächer auf der Brust ist er; vermutlich wird der nicht reichen, um Skyrim zu spielen. Egal, ist ein Arbeitsgerät.

Als ob das aber nicht teuer genug war, ist mir auch noch mein Fitbit verloren gegangen – mein kleiner Schrittzähler, den ich mit erst vor einer Woche angeschafft hatte. Einfach aus der Halterung gerutscht, und wer weiß wo? Ich habe es mir gleich gespart, lange zu suchen. Ich schaue morgen mal in der Schule nach, ansonsten werde ich das vergessen können, wenn er irgendwo auf der Straße rumliegt. Schade. Den werde ich aber nicht ersetzen – ich komme sicher auch ohne aus, und das andere Gerät wird teuer genug.

Ich geh jetzt Fernsehen – letzte Folge von Rome. Gute Nacht, Welt.

Spam

Ui, schon zwei Tage kein Eintrag hier – da wird es aber Zeit! Ich suchte gerade nach einem Thema, loggte mich schonmal auf WordPress ein und stieß dann auf eine Zahl, die ich schon beeindruckend fand. Da zeigt mir WordPress nämlich folgendes an:

Akismet has protected your site from 8,268 spam comments already.

Bitte was? Über 8000 Spam-Kommentare? Hier? Auf diesem unbeachteten Privatblog in der hinteren Ecke des Internets? Ich meine, ich habe insgesmt keine 80 Posts hier drin (seit 2009, also in fünfeinhalb Jahren), und gerade mal 20 Kommentare insgesamt (und die Hälfte davon ist von mir, bei den Gedichten). Und dann schmeißen irgendwelche Spammer hier 8268 Kommentare drauf? Und das sind automatisch aussortierte Dinger, die ich nie zu sehen bekommen habe. Das heißt, auf jeden richtigen Kommentar kommen 400 Spamversuche, auf jeden Post über 100. Im Ernst: Haben die nichts zu tun? Ach ja, geht ja elektronisch automatisch. Gut, dass ich die nicht per Hand prüfen muss.

Und dann traf es mich wie ein Blitz: Wenn ich hier schon so viele Spam-Kommentare bekomme, wie wird das erst bei besser besuchten, größeren Blogs oder Webseiten aussehen, wo auch richtig kommentiert wird? Die müssen ja Millionen von Spam-Kommentaren bekommen. Und das ist ein Großteil dessen, was das Netz offenbar produziert. Offenbar war der gute Herr Sturgeon noch milde, als er formulierte:

90% of everything is crud.

Und damit gute Nacht.

A Binge of Thrones

Ich war die letzten Tage ja richtig fleißig mit meinen Korrekturen (immerhin 6 Stapel an Klausuren,Klassenarbeiten und Tests über die Ferien) und werde wohl früher fertig als geplant. Mein Arbeitsplatz war in diesen Tagen der Küchentisch – ich habe hin allerdings ins Wohnzimmer verlagert, um beim Korrigieren ein bisschen fernzusehen.

Geplant war Skispringen – und ich habe auch Skispringen geschaut, sowohl Oberstdorf (naja, nur den Sonntag) als auch Garmisch. Ganz nebenbei habe ich dann aber auch Game of Thrones in den Bluray-Player gelegt und Season 1 und 2 komplett durchgeschaut. Nicht immer hochkonzentriert, schließlich hatte ich ja Korrekturen zu erledigen, aber immer mit einem halben Auge.

Nun läuft Season 3 durch, und dann warte ich auf Februar, wenn Season 4 auf Bluray kommt. Mangels Sky (und mangels Wille, die Sachen einfach im Internet zu schauen) warte ich eben, bis die Scheiben zu kaufen sind. Die Bluray-Versionen sind klasse gemacht – ich liebe die Option, sich jederzeit Ort und Personen der jeweiligen Szene einzublenden.

Die Bücher habe ich ohnehin alle durch, teils gelesen, teils als Hörbuch gehört. Interessanterweise hat mein Vater einfach mal die fünf erschienenen Bücher für mich als Weihnachtsgeschenk gekauft, auf Englisch im Schuber. Sehr schön, denn ich hatte ohnehin vor, die letzten drei Bände noch einmal als Buch zu lesen, weil ich im Hörbuch manchmal nicht ganz geistig dabei war. Er hatte sich zwar noch gefragt, ob ich die vielleicht schon habe, aber dann auch in gewisser Weise einen Volltreffer gelandet. Zumal das ganze im Regal auch sehr schön aussieht.

Und weil das dann gestern noch als Abschluss einer Episode lief, hier der „Lannister-Song“ mit Gänsehautpotenzial:

Video von Youtube eingebunden; die Rechte liegen nicht bei mir.

P.S.: Und es heißt Lannister. Nicht Lennister. Übersetzungsbanausen.