Krambambulisten

Wer einstmals uns Gregorianen
Zum Tranke gab Krambambuli
Konnt nicht die Konsequenzen ahnen
Doch heute Abend sieht er sie
Drum singen wir die Melodie
Zum Lobe des Krambambuli
Krambim-bam-bambuli, Krambambuli!

And right here in the Oratory
Krambambuli’s reign has begun
From wine, rum, sugar stems its glory
And once the cooking has been done
We sing together merrily
Our fuel is called Krambambuli
Krambim-bam-bambuli, Krambambuli!

Krambambuli in all its glory
Has come to us for our delight
So joyful and merry is its story
Keeps us awake all through the night
And even from the Holy See
There’s praise for old Krambambuli
Krambim-bam-bambuli, Krambambuli!

So pour me a glass, we drink together
For none of us shall drink alone
Our heads are lighter than a feather
When our fine drinking skills we hone
Tonight is this fraternity
United in Krambambuli
Krambim-bam-bambuli, Krambambuli!

Siebenatz

Dieses Blatt hat unten noch Platz
Für noch ein paar Zeilen, für noch einen Satz
Und weil’s so viel Spaß macht, reim ich jetzt auf Atz
Ich mach mit Elan auf die Reimwörter Hatz
Dann ist das Papier nicht ganz für die Katz
Die vorletzte Zeile gehört einem Spatz
Für sinnloses Reimen gibt’s einen vorn Latz!

Ich zähle bis drölf

Eins ist die erste Zahl
Zwei läßt mir schon die Wahl
Drei ist ganz kurz vor Vier
Vier – ab jetzt gibt es Bier
Fünf ist schon halbwegs rund
Sechs Uhr ist Abendstund
Sieben macht man mit Sand
Acht Finger, vier pro Hand
Nein ist gleich drei mal drei
Zehn hat der Stellen zwei
Elf Freunde müßt ihr sein
Zwölf Uhr – schon Mittag – fein!
Drölf ist schon ziemlich heiter
Ich zähl jetzt nicht mehr weiter.

Warten auf den Schnee

Während die anderen die leisen Flocken
Die den Winter ankündigen, ihn beginnen
Die, wenn sie tanzen, mit allen Sinnen
Wahrgenommen werden wollen,

Und die, wenn wir selber hocken
In der warmen Stube, und zusammen
Die Hände wärmen an den frischen Flammen
Des Kaminofens, und die vollen

Gläser mit heißer Bowle klingen
Und wir dabei alte Lieder singen,
Vor dem Fenster vorbeischweben,
Schon heute sehen, in vollem Leben

Bleibt für mich
Sicherlich
Nur das Warten
Bis die zarten
Flocken auch den Niederrhein
Einschnein.