April, April!

Ha, jetzt hatte ich schon gedacht, dass ich heute gar keinen Aprilscherz abbekommen würde, aber einer hat es doch geschafft, mich einen Moment glauben zu lassen, das könnte ernst gemeint sein. Chapeau, lieber David 🙂 Davon abgesehen waren heute nur die üblichen Verdächtigen am Werk, die schnell durchschaubar waren.

Ich habe wieder einige Tage nichts geschrieben, aber das macht nichts. Die Fastenzeit ist ja nun fast vorbei, und ich habe heute, einige Tage zu früh, mein Smartphone wieder eingeschaltet, um schon einmal alle Updates zu installieren und mich wieder ein bisschen einzugewöhnen, bevor es am Samstagmorgen nach London geht. Und die Kommunikation mit einigen Leuten gestaltet sich mit dem gerät doch als einfacher 🙂 Facebook bleibt noch bis Samstag dicht, soviel ist sicher.

Und viel mehr wollte ich gar nicht sagen. Ich bin heute etwas kränklich, etwas wackelig irgendwie, daher war der Tag eher nicht so aktiv, aber das kommt schonmal vor. ist auch ein komisches Wetter in diesen Tagen. ich habe jedenfalls keine Lust, mir vor London noch irgendeinen Infekt zu holen. Also heute mal früh ins Bett.

Gute Nacht, Welt 🙂

London again!

An sich ist nicht viel passiert in letzter Zeit…ich konnte mich zum Bloggen auch nicht so recht aufraffen, aber ich schreibe ja ab und an. Das letzte Wochenende war recht speziell (und weiter gehe ich da nicht drauf ein). die Woche ruhig, und dieses Wochenende dürfte auch ruhig werden…werde im Wesentlichen an einer Buchbesprechung für die Akdemischen Minatsblätter arbeiten, denn die Deadline ist nah. Heute abend kommt aber erstmal emin lieber Freund Marcel zu mir, und ich schreibe zügig, denn der dürfte bald hier sein.

Und dann habe ich endlich wieder ein paar Tage London geplant und gebucht. Ostersamstag bis Dienstag, und ich fliege morgens hin und abends zurück, so dass ich fast vier Tage voll habe. Zum ersten mal werde ich dieses Mal nach Heathrow fliegen (mit Germanwings, die die Lufthansaflüge übernehmen), so dass ich einfach mit der Tube in die Stadt fahren kann, statt irgendeinen Extrabus buchen zu müssen. Als Unterkunft hatte ich zunächst ein Bett in der YHA South Kensington gebucht, dann aber mal begonnen, über Couchsurfing nach einer Unterkunft zu suchen – und habe nun ein Bett in einer, ja, christliche Männer-WG, wie es aussieht. Und das beinhaltet die explizite Einladung, doch am Sonntagabend mit zum „Gospel Service“ zu kommen. Das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. ch bin gespannt.

Und dann werde ich mal schauen, was ich mir dieses Mal alles gebe in London. Das Design Museum interessiert mich, und im British Museum war ich lange nicht mehr. Einiges wird auch vom Wetter abhängen – ich verbringe ja gern einen Teil meiner Zeit in London, um einfach zu Fuß herumzulaufen und da zu sein, ganz simpel. Und dann kann ich ja auch einfach meine Gastgeber nach Empfehlungen fragen. Noch habe ich zwei Wochen Zeit, um mich vorzufreuen.

Ich freue mich so!

P.S. Edith sagt: Über den Streik sollte ich noch was sagen…werde ich, aber nicht heute. Tatsache ist: Am Mittwoch geht es weiter!

Ich lebe noch

Oh, jetzt habe ich seit anderthalb Wochen nichts geschrieben, dabei hätte ich so viel zu erzählen gehabt. Aber ich war auch so beschäftigt, vor allem mit Arbeiten und Online-Dating. Da bin ich zum Bloggen gar nicht mehr gekommen. Dabei hatten wir sogar Warnstreik letzte Woche, aber der Tag wurde noch richtig anstrengend, obwohl ich so früh zu Hause war, weil ich irgendwie die Vorbereitungen für Mittwoch nicht auf die Reihe kriegte und gar nicht mehr richtig denken konnte. Und danach habe ich mich weiter durhcgewurschtelt, am Wochenende Klassenarbeiten korrigiert und irgendwie die letzten Tage immer noch gearbeitet und nichts gebacken bekommen. Und ich merke gerade, dass ich einen verdammt langen Absatz schreibe genau die Sorte von Abssatz ohne Pause, von denen ich meinen Schülern dringend abrate. Also Pause.

Puh. Ich habe die letzte Woche komplett ohne Handy verbracht, weil ich mein Ersatztelefon auf der Geburtstagsparty im Taunus vergessen habe. Und bis das Götterboten-Paket dann in meiner Nähe war, dauerte es eben ein paar Tage. Das heißt, es wurde am Montag abgeschicckt und war am Mittwoch an meiner Haustür – und statt das kleine Paket, wie die meisten Lieferanten es tun, unten im Cafe abzugeben, hat der Fahrer es  einfach wieder mitgenommen. Dass der erste Versuch am Mittwoch war, weiß ich aber auch nur, weil es in der Online-Paketverfolgung stand, eine Benachrichtigung hat er nämlich nicht dagelassen. Das geschah am Donnerstag. Ich rief dann den Kundendienst an und bat sie, das Paket doch im Paketshop zu hinterlegen, wenn der Fahrer die Nachbarschaftsabgabe nicht hinbekommt. Das werde aber dann erst am Montag da sein, wurde mir beschieden, und ich akzeptierte das. Am Freitag schaute ich nochmal online nach und stellte erfreut fest, dass das Paket im Paketshop bereits bereitlag, und so hatte ich nach fast einer Woche immerhin wieder mobiles Telefon. Vier Anrufe verpassst, von zwei Personen – insofern war es dann auch nicht so dringend.

Morgen gehe ich nicht arbeiten, weil wieder Warnstreik ist, diesmal landesweit und halbwegs groß in Düsseldorf. Ich wünschte nur, die 40.000 Tarifbeschäftigten des Landes NRW würden einfach mal alle kommen, das würde Eindruck machen. Na, ich hoffe ja sehr, wir machen auch so Eindruck. Und jetzt schreibe ich nicht weiter, sondern lasse den Rest meiner Erlebnisse im Nirvana verschwinden und mache morgen weiter.

Fußball, Feiern, Fernverkehr

Heute also eine Zugreise. Dass ich heute fahren würde, war schon lange klar, so seit Oktober, weil mein lieber Bundesbruder Frank da zu seiner Geburtstagsfeier geladen hatte. Und so habe ich schon vor Monaten ein Ticket Richtung Taunus gebucht, über Frankfurt eben, und das war soweit auch alles gut.

Und dann fiel mir die tage auf, dass ja heute meine lieben Preußen beim SV Wehen-Wiesbaden spielen, und ich dachte mir, wenn ich sowieso schon in der gegend herumturne, müsste man das doch kombinieren können. Gesagt, getan, neue Fahrkarte gekauft, mit ausführlichem Zwischenhalt in Wiesbaden. Kostete auch gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass ich erst drei Tage vorher gebucht habe. Die alte Fahrkarte habe ich nicht zurückgegeben, denn Stornogebühren und Neubuchung der Rückfahrt hätten mehr gekostet, als sie einfach so zu lassen und die Rückfhrt zu benutzen.

Und nun sitze ich ICE, schon kurz vor Mainz, im Mittelrheintal, genieße die Sonne, surfe ein wenig im Netz (Hotspotflat ist was Tolles) und freue mich auf das Fußballspiel und die feier heute abend. Wobei das Fußballspiel auch weniger lustig sein könnte, wenn man bedenkt, wie Preußen sich auswärts meist schlägt. Andererseits haben sie beim letzten Ausswärtsspiel, bei dem ich war (Hinspiel beim VfB Stuttgart II) deutlich mit 3:0 gewonnen, und das war ach mein Tipp. ich habe denselben Tipp für heute wieder abgegeben, vielleicht hilft es.

Am Donnerstag ist mir übrigens auch aufgefallen, was mir wirklich fehlt ohne Smartphone: Die Kamera. ich habe keine weitere Kamera und kann derzeit keine Fotos mehr machen. Vielleicht borge ich mir mal die alte Digicam von Mutter aus – das war meine, bis ich sie nicht mehr zu brauchen glaubte und sie ihr überlassen habe.

Und natürlich wird das heute die eine wesentliche Gelegenheit in der Fastenzeit, bei der mein Alkoholvorsatz ernsthaft auf die Probe gestellt wird, denn beim Fußball und bei Geburtstagsfeiern pflege ich noormalerweise das eine oder andere Bier zu trinken (oder beide). Ich bleibe tapfer.

Bloody Friday

Puh, das war eine anstrengende Woche. Irgendwie war ich nur am Arbeiten, zumindest die ersten drei Tage, danach weniger. Montag langer Schultag, dann Chor; Dienstag Termin in Rheydt, dann etwas Schule, heimgefahren, an den Schreibtisch gesetzt und bis halb elf gearbeitet (brrrr…). Mittwoch wieder bis halb neun gearbeitet, aber doch eher, um den Donnerstag freizuschaufeln für eine Verabredung. Jetzt ist es Freitag, und die Woche schien wie im Flug zu vergehen.

Dafür habe ich mir dann heute beim Zubereiten des Abendessens kräftig in den Finger geschnitten, das heißt, ich habe mir ein großes Küchenmesser ungebremst in den Daumen gehauen (und wenn jemand Geschichten mit Blut nicht abkann, ist dies der Moment, mit dem Lesen aufzuhören. Weiterlesen

Fastenzeit ohne Smartphone – Zwischenstand 1

Karneval ist vorbei, die Fastenzeit hat begonnen. Ich habe drei Dinge ausgewählt, auf die ich verzichte, aber das mit den größten Auswirkungen auf mein Leben dürfte das Smartphone sein. Ich habe mein Galaxy jetzt seit fast zweieinhalb Jahren, und ich habe festgestellt, dass ich mich immer mehr darauf verlasse, immer online sein zu können. Sei es bei Radtouren oder in fremden Städten, wenn mir die Karte gerade nicht weiterhilft; sei es unterwegs im Zug, wo das Handy eine schnelle Möglichkeit der Unterhaltung bietet (meistens TVTropes, ohnehin ein Zeitfresser sondergleichen); sei es zuhause auf der Couch, wobei das dank des neuen Laptops (der auch als Tablet fungiert) schon besser geworden ist; sei es im Supermarkt, wenn ich das Handy zum schnellen Preisvergleich nutzen kann. Weiterlesen

Fastenzeit

Karneval ist fast vorbei – ich habe nicht viel gemacht, nur den Sonntag in Köln Brück mit dem Spielmannszug Lüdinghausen. Und heute wird noch der Umzug in Mönchengladbach vor meiner Haustür langziehen, den werde ich mir zumindest anschauen (und vielleicht bekomme ich ja noch spontan Lust, mich in die Menge zu stürzen). Aber morgen ist es definitiv vorbei, und die Fastenzeit steht an.

Ich habe irgendwo gelesen, dass sich viele Menschen vornehmen, in der Fastenzeit auf etwas zu verzichten, und auch ich will es so halten. Für dieses Jahr habe ich mir drei Dinge ausgewählt, die ich weglassen will (und zwar auch Sonntags – die Sonntage zählen wohl nicht zu den eigentlichen Fastentagen, aber es wäre mir zu blöde, dann am Sonntag alles wieder zurückzufahren). Zwei davon sind nicht neu, eines dürfte eine neue Erfahrung werden, gewissermaßen. Und alle drei dürften mir gut tun.

  1. Alkohol: Der Verzicht auf Alkohol in der Fastenzeit ist für mich schon normal, und ehrlich gesagt auch nicht besonders schwierig. All zu viele Gelegenheiten gibt es eh nicht in dieser Zeit, und ich trinke ohnehin nicht oft – aber es tut auf jeden Fall gut und ist gesund, also nutze ich die Fastenzeit als gute Gelegenheit.
  2. Facebook: Bis Ostern werde ich Facebook den Rücken kehren. Auch so etwas habe ich schon gemacht, abseits der Fastenzeit. Ich habe aber festgestellt, dass ich viel zu viel Zeit mit FB verbringe, also nutze ich auch hier die Gelegenheit, mich wieder etwas zu entwöhnen. Und im Gegensatz zu meiner letzten Facebook-Pause gilt das diesmal auch für den dienstlichen Gebrauch – sprich: Ich entferne das Lesezeichen, speere die Seite und bin raus. Nur dieses Blog wird weiterposten, weil es automatisch verbunden ist, aber das geht in Ordnung.
  3. Smartphone: Seit zweieinhalb Jahren besitze ich nun ein Smartphone mit Internetzugang, und ich habe festgestellt, dass ich es zuviel in der Hand habe. Geradezu ärgerlich finde ich es, wenn ich mich irgendwie nicht fernhalten kann von dem Gerät. Ich möchte wieder mehr Bücher lesen, Zeit sinnvoller verbringen, als auf einen kleinen Bildschirm zu starren. Daher wird mein Galaxy für die nächsten sechs Wochen eingemottet und abgeschaltet. Telefonisch werde ich weiterhin erreichbar sein – die SIM-Karte kommt in mein Ersatzhandy.

Ich freue mich auf diese Zeit. Ich verspreche mir mehr Ruhe außen und innen; vielleicht werde ich mehr Zeit im Gebet verbringen – das passt zu dieser Zeit und es passt zu meinem jetzigen Weg, der mich langsam zu Gott zurückführt. Wer von meinen Freunden mich erreichen will, kann dies, wie gesagt, weiterhin per Telefon, oder E-Mail tun, oder über andere Programme und Wege, die der PC anbietet. Ich bin nicht aus der Welt, ich konzentriere mich nur etwas mehr aufs Offline-Leben.

Ich werde hier sicher hin und wieder über meine Erfahrungen berichten. Und ich hoffe, dass ich insgesamt lerne, besser ohne diese Dinge auszukommen.

Tag der Wahrheit

Heute ist es soweit – mein erstes Chorkonzert! Ich fühle mich gut, und der Arbeitstag ist kurz, also müßte das gut klappen. Dabei habe ich die Generalprobe nicht einmal mitgemacht, weil ich gestern krank war. War wohl doch zu kalt im Stadion am Sonntag. Egal, ich habe mich gestern gepflegt, viel Ingwertee mit Honig getrunken und auf Besserung gehofft, und die kam glücklicherweise auch.

Und jetzt sitze ich am Schreibtisch, bereite Unterricht für morgen und Donnerstag vor, schlürfe noch einen Ingwertee und fühle mich gut. Alle Ampeln auf grün, würde ich sagen. Ich wünsche meinen Lesern einen guten Tag und eine gute Woche. Drüclt uns die Daumen für heute abend!

1. Chorkonzert: Messe in Es-Dur von Schubert

Hier mal etwas Werbung in eigener Sache: Ich singe seit Mai im Niederrheinischen Konzertchor, und am 03.02. (Krefeld) und 05.02. (Rheydt) haben wir die ersten Konzerte in diesem Jahr. Wir singen die Messe Nr. 6 Es-Dur D 950 von Franz Schubert, vorher gibt es von den Niederrheinischen Sinfonikern noch Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer“. Gerade für die zweite Vorstellung gibt es offenbar noch allerlei Karten. Also, wenn ihr schöne Musik mögt (die Messe ist echt toll), wäre das vielleicht noch eine schöne Sache.

Mehr Infos und Karten gibt es beim Theater Krefeld/Mönchengladbach.

Die dunkle Seite des Schnees

Na, so richtig gehalten hat der Schnee nicht. Das  heißt, auf den Wiesen im Park liegt noch eine weiße Decke, aber die Temperaturen waren nicht freundlich zur weißen Pracht. Hier vor meiner Tür sind nur noch ein paar Reste in den Blumenrabatten zu erkennen, und vorhin beim Laufen im Bunten Garten waren viele Wege purer Matsch, und der Schnee auf den Wiesen zum Teil ebenso (und ich habe mir tatsächlich nasse Füße geholt).

Das hat vor allem unangenehme Konsequenzen für die nächsten Tage. Erfahrungsgemäß ist das, was im Moment läuft, furchtbar für die Fahrradwege. Schnee, festgetreten, oder die Reste davon, angeschmolzen, draufgeregnet, über Nacht vielleicht wieder gefroren – das Radfahren wird vermutlich erstmal nicht so lustig sein, jedenfalls auf den Wegen, auf denen ich meist fahre – die sind nämlich vermutlich nicht geräumt. Das war auch ein Grund, warum ich heute Laufen war und nicht Radfahren. Aber im Grunde wünsche ich mir jetzt eins von zwei Dingen: Entweder es wird wieder richtig kalt und bleibt eine Weile so (das entspannt die Lage erfahrungsgemäß ein wenig), oder es wird ordentlich warm, so dass die Wege schnell wieder frei sind.

Wie es auch kommt: Morgen, am Montag, habe ich eh keine Zeit, um mit dem Rad nach Hause zu fahren (abgesehen von den Kurzstrecken vom und zum Bahnhof), und bis Dienstag habe ich dann zumindest eine Ahnung, wie es allgemein aussieht. Denn am Dienstag, nach der Lehrerkonferenz, sollten dann die nächsten 20 Kilometer auf der Leeze folgen.

Auf geht’s.