62 Cent

Falls es jemand noch nicht gemerkt hat: Die Post hat wieder die Briefpreise erhöht – auf unhandliche 62 Cent. Ich meinte noch zum Postler, was das für eine krumme Zahl sei. Ja, „alle Jahre wieder“, sagt er tatsächlich.

Irgendwie ist das schon seltsam. So lange ich mich erinnern kann, waren die Preise für einen Brief immer gleich (von der Euro-Umstellung mal abgesehen), und plötzlich hat die Post angefangen, jedes Jahr etwas draufzulegen. Warum so lange Konstanz, und jetzt die dauernden Erhöhungen? Will die Post die 2-Cent-Aufwertmarken vom letzten Jahr weiter nutzbar machen? Ich muss mir jetzt natürlich wieder ein paar anschaffen.

Ein Blick ins Netz verrät mir, dass es mehr Änderunegn gab, als ich dachte, und sogar eine Senkung. Dennoch kaum Änderungen über viele Jahre. Aber man hat als Privakunde ja praktisch keine Wahl – oder?

Edith sagt: Ich habe mal eine Mail an die Post geschrieben und nachgefragt. Mal sehen, was da kommt 🙂

Der zweite Schnee

Der erste Schnee eines Winters ist ja immer schön – aber diesen Winter war er kaum der Rede wert. Etwas Schnee fiel, er blieb einen Tag liegen, danach waren es nur noch Reste an einigen Ecken. Seitdem gab es Regen, Kälte, aber keinen Schnee. Ich sagte die Tage noch zu einer Freundin, dass ich bezweifelte, dass überhaupt noch welcher kommen würde in diesem Winter.

Irrtum! Vorhin öffnete ich die Rolläden im Schlafzimmer und sah den Schnee fallen, sah Weiß draußen, sah auch Weiß vorne auf der Straße. Wenn ich mich nicht gerade für eine morgendliche Ruderpartie umgezogen hätte, wäre ich vielleicht gleich rausgegangen – so habe ich die Ruderei zuerst erledigt, dabei noch etwas Django Unchained geschaut und mich über den Schnee gefreut, der drau0en weiter fiel und immer noch leise fällt.

Jetzt also ab unter die Dusche und ab nach draußen, bevor der Publikumsansturm am Samstag den Schnee völlig erledigt. Ich hoffe, bei euch schneit es auch – genießt es, solange es hält.

Übrigens: Zum Schnee habe ich schon ein paar Reimwerke in diesem Blog veröffentlicht – vor langer Zeit:

Schusseltag

Ha, da bin ich wieder. Man soll ja nicht tagelang Funkstille im Blog einlegen, wenn man regelmäßige Leserschaft haben will, ich erlaube mir das aber trotzdem – weil das hier eh im Wesentlichen meine persönliche Unterhaltung ist, an der die Welt teilhaben kann, wenn sie es denn möchte. Aber eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben, nämlich dass ich heute einen Schusseltag hatte. Weiterlesen