Ich lebe noch

Oh, jetzt habe ich seit anderthalb Wochen nichts geschrieben, dabei hätte ich so viel zu erzählen gehabt. Aber ich war auch so beschäftigt, vor allem mit Arbeiten und Online-Dating. Da bin ich zum Bloggen gar nicht mehr gekommen. Dabei hatten wir sogar Warnstreik letzte Woche, aber der Tag wurde noch richtig anstrengend, obwohl ich so früh zu Hause war, weil ich irgendwie die Vorbereitungen für Mittwoch nicht auf die Reihe kriegte und gar nicht mehr richtig denken konnte. Und danach habe ich mich weiter durhcgewurschtelt, am Wochenende Klassenarbeiten korrigiert und irgendwie die letzten Tage immer noch gearbeitet und nichts gebacken bekommen. Und ich merke gerade, dass ich einen verdammt langen Absatz schreibe genau die Sorte von Abssatz ohne Pause, von denen ich meinen Schülern dringend abrate. Also Pause.

Puh. Ich habe die letzte Woche komplett ohne Handy verbracht, weil ich mein Ersatztelefon auf der Geburtstagsparty im Taunus vergessen habe. Und bis das Götterboten-Paket dann in meiner Nähe war, dauerte es eben ein paar Tage. Das heißt, es wurde am Montag abgeschicckt und war am Mittwoch an meiner Haustür – und statt das kleine Paket, wie die meisten Lieferanten es tun, unten im Cafe abzugeben, hat der Fahrer es  einfach wieder mitgenommen. Dass der erste Versuch am Mittwoch war, weiß ich aber auch nur, weil es in der Online-Paketverfolgung stand, eine Benachrichtigung hat er nämlich nicht dagelassen. Das geschah am Donnerstag. Ich rief dann den Kundendienst an und bat sie, das Paket doch im Paketshop zu hinterlegen, wenn der Fahrer die Nachbarschaftsabgabe nicht hinbekommt. Das werde aber dann erst am Montag da sein, wurde mir beschieden, und ich akzeptierte das. Am Freitag schaute ich nochmal online nach und stellte erfreut fest, dass das Paket im Paketshop bereits bereitlag, und so hatte ich nach fast einer Woche immerhin wieder mobiles Telefon. Vier Anrufe verpassst, von zwei Personen – insofern war es dann auch nicht so dringend.

Morgen gehe ich nicht arbeiten, weil wieder Warnstreik ist, diesmal landesweit und halbwegs groß in Düsseldorf. Ich wünschte nur, die 40.000 Tarifbeschäftigten des Landes NRW würden einfach mal alle kommen, das würde Eindruck machen. Na, ich hoffe ja sehr, wir machen auch so Eindruck. Und jetzt schreibe ich nicht weiter, sondern lasse den Rest meiner Erlebnisse im Nirvana verschwinden und mache morgen weiter.

Schusseltag

Ha, da bin ich wieder. Man soll ja nicht tagelang Funkstille im Blog einlegen, wenn man regelmäßige Leserschaft haben will, ich erlaube mir das aber trotzdem – weil das hier eh im Wesentlichen meine persönliche Unterhaltung ist, an der die Welt teilhaben kann, wenn sie es denn möchte. Aber eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben, nämlich dass ich heute einen Schusseltag hatte. Weiterlesen

A Binge of Thrones

Ich war die letzten Tage ja richtig fleißig mit meinen Korrekturen (immerhin 6 Stapel an Klausuren,Klassenarbeiten und Tests über die Ferien) und werde wohl früher fertig als geplant. Mein Arbeitsplatz war in diesen Tagen der Küchentisch – ich habe hin allerdings ins Wohnzimmer verlagert, um beim Korrigieren ein bisschen fernzusehen.

Geplant war Skispringen – und ich habe auch Skispringen geschaut, sowohl Oberstdorf (naja, nur den Sonntag) als auch Garmisch. Ganz nebenbei habe ich dann aber auch Game of Thrones in den Bluray-Player gelegt und Season 1 und 2 komplett durchgeschaut. Nicht immer hochkonzentriert, schließlich hatte ich ja Korrekturen zu erledigen, aber immer mit einem halben Auge.

Nun läuft Season 3 durch, und dann warte ich auf Februar, wenn Season 4 auf Bluray kommt. Mangels Sky (und mangels Wille, die Sachen einfach im Internet zu schauen) warte ich eben, bis die Scheiben zu kaufen sind. Die Bluray-Versionen sind klasse gemacht – ich liebe die Option, sich jederzeit Ort und Personen der jeweiligen Szene einzublenden.

Die Bücher habe ich ohnehin alle durch, teils gelesen, teils als Hörbuch gehört. Interessanterweise hat mein Vater einfach mal die fünf erschienenen Bücher für mich als Weihnachtsgeschenk gekauft, auf Englisch im Schuber. Sehr schön, denn ich hatte ohnehin vor, die letzten drei Bände noch einmal als Buch zu lesen, weil ich im Hörbuch manchmal nicht ganz geistig dabei war. Er hatte sich zwar noch gefragt, ob ich die vielleicht schon habe, aber dann auch in gewisser Weise einen Volltreffer gelandet. Zumal das ganze im Regal auch sehr schön aussieht.

Und weil das dann gestern noch als Abschluss einer Episode lief, hier der „Lannister-Song“ mit Gänsehautpotenzial:

Video von Youtube eingebunden; die Rechte liegen nicht bei mir.

P.S.: Und es heißt Lannister. Nicht Lennister. Übersetzungsbanausen.